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Nr.2🌱 Berta, die verbogene Bohne Ehrlich gesag Nr.2🌱 Berta, die verbogene Bohne

Ehrlich gesagt…
Berta wächst, wie sie will.

Mal krumm.
Mal zu lang.
Mal zu dick.

Mal mit einer kleinen Kurve, die so gar nicht ins Supermarktregal passt.
Im Handel müssen Bohnen möglichst gleich aussehen.
Schön gerade.
Schön normiert.
Berta würde dort wahrscheinlich schnell aussortiert werden.
Nicht weil sie schlechter ist.
Sondern weil sie zu viel Charakter hat.
Dabei steckt in ihr alles, was eine gute Bohne braucht:

🌱 Frische
🌱 Geschmack
🌱 Eiweiß
🌱 Sommer vom Feld

Und in der Küche ist sie perfekt für:
🥘 Pfannengerichte
🥔 Bohnen mit Kartoffeln
🥓 Bohnen mit Speck
🥗 Salate

Auf unseren Feldern bei SpeiseGut an der Havel darf Gemüse so wachsen, wie es eben wächst.
Manchmal krumm.
Manchmal wild.
Aber immer mit Charakter.

#speisegut #gemüsemitcharakter #krummehelden
Nr.1 🥕 Karl, die krumme Möhre

Ehrlich gesagt…
Karl hätte im Supermarkt schlechte Karten.
Zu krumm.
Zu schief.
Nicht normgerecht.
Also würde Karl aussortiert werden.
Nicht weil er schlecht ist.
Sondern weil er nicht perfekt aussieht.
Dabei ist Karl:

🥕 knackig
🥕 süß
🥕 voller Vitamine

Und perfekt für:
• Möhrensuppe
• Ofengemüse
• Möhrenkuchen
• Saft

Auf unserem Feld wachsen viele wie Karl.
Und wir finden:
Charakter ist besser als Perfektion. Deswegen kommen auch solche wie Karl in unsere Kisten. 

#speisegut #gemüsemitcharakter #krummesgemüse #solawi
#vomacker
lebensmittelwertschätzen krummehelden
🥕 Gemüse mit Charakter Wenn man durch unsere 🥕 Gemüse mit Charakter

Wenn man durch unsere Felder bei SpeiseGut an der Havel läuft, merkt man schnell:
Gemüse wächst nicht immer perfekt.

Möhren werden krumm.
Kartoffeln bleiben klein.
Rote Bete wachsen schief.
Und manchmal sieht eine Gurke einfach aus, wie sie will.

In der Landwirtschaft und im Handel ist dafür oft kein Platz.
Viele dieser Gemüse würden später aussortiert werden,
nur weil sie nicht in eine Norm passen.
Nicht weil sie schlechter sind.
Nicht weil sie weniger schmecken.
Sondern einfach, weil sie anders aussehen.

Dabei steckt genau in diesen „Unperfekten“ oft das meiste:
Geschmack.
Charakter.
Und eine gute Geschichte.

Deshalb starten wir heute eine kleine Serie vom Feld.
In den nächsten Wochen stelle ich euch unsere Kulturen vor 
als kleine Figuren aus dem Acker. Unser Acker WG. 

Die Krummen.
Die Kleinen.
Die Wilden.

40 Kulturen.
40 Geschichten vom Feld.
Direkt von unseren Äckern bei SpeiseGut an der Havel.
Denn Gemüse muss nicht immer perfekt sein.

Folgt uns gerne, teilt es und habe Spaß.
Und wenn ihr ein Teil davon haben wollt, dann könnt ihr das Gemüse natürlich auch über unsere Kisten beziehen.
www speisegut.com 

#speisegut #gemüsemitcharakter #krummesgemüse #solawi
#vomacker
lebensmittelwertschätzen
krummehelden
Du willst regionale Landwirtschaft wirklich unters Du willst regionale Landwirtschaft wirklich unterstützen? 
🥕
Nicht nur liken. Nicht nur reden.
Sondern Teil davon werden.
Bunt. Saisonal. Direkt vom Feld.
Ohne lange Wege. Ohne Spekulation. Ohne Dumpingpreise.
Dafür mit echten Menschen, echten Böden und echter Verantwortung.

Unsere Betrieb SpeiseGut lebt davon,
dass Menschen sich bewusst entscheiden:

für regionale Versorgung, für Vielfalt, für faire Bedingungen 
und gegen anonyme Massenware.

👉 Wenn du wissen willst, wo dein Essen herkommt.
👉 Wenn du Vielfalt statt Einheitsgemüse willst.
👉 Wenn du regionale Betriebe wirklich stärken möchtest.
Dann melde dich noch heute für einen Anteil an. 🌱
Schreib uns eine Nachricht oder schau auf unserer Webseite nach www.speisegut.com
wir freuen uns auf dich.

#SpeiseGut #RegionaleLandwirtschaft #SolidarischeLandwirtschaft #DirektVomFeld #SaisonalEssen LebensmittelWertschätzen BerlinBrandenburg GemüseLiebe ErnteTeilen BewusstEinkaufen
Gratis-Kartoffeln in Berlin, wirklich „cool“? Gratis-Kartoffeln in Berlin, wirklich „cool“? 🤔🥔

Erst mal: Ja, Lebensmittel wegwerfen ist Mist. Punkt.
Und ja, es ist gut, wenn Essen gerettet wird, bevor es verdirbt.
ABER: Wir müssen auch darüber sprechen, was solche Aktionen langfristig mit unserer regionalen Landwirtschaft machen.
Wenn tausende Tonnen Kartoffeln kostenlos verteilt werden, passiert Folgendes:
👉 Der Marktpreis gerät weiter unter Druck.
👉 Lebensmittel verlieren weiter an Wert in der Wahrnehmung.
👉 Regionale, kleinere Betriebe können mit „verschenkter Massenware“ nicht konkurrieren.
Viele Höfe hier in Berlin-Brandenburg produzieren mit hohen Kosten:
Saatgut, Diesel, Löhne, Lagerung, Ernte, Verpackung, Direktvermarktung.
Diese Betriebe können nicht überleben, wenn Lebensmittel nur noch als Gratis-Ware wahrgenommen werden.
Das eigentliche Problem ist nicht die einzelne Rettungsaktion.
Das Problem ist ein System, in dem:
• zu viel produziert wird
• Preise dauerhaft zu niedrig sind
• und bäuerliche Betriebe immer mehr unter Druck geraten
Lebensmittel zu retten ist wichtig.
Aber noch wichtiger wäre ein System, in dem Bauern fair bezahlt werden,
damit sie gar nicht erst gezwungen sind, ihre Ernte unter Wert oder gar nicht zu verkaufen.
👉 Nachhaltigkeit heißt nicht nur „nichts wegwerfen“.
👉 Nachhaltigkeit heißt auch: regionale Betriebe stärken, faire Preise zahlen und bewusst einkaufen.
Ich bin nicht gegen Lebensmittelrettung.
Ich bin dafür, dass wir ehrlich darüber reden, wer am Ende die Zeche zahlt, wenn Essen immer billiger oder kostenlos wird.

Was denkt ihr?
Rettet das wirklich nachhaltig Lebensmittel 
oder verschiebt es nur die Probleme auf die, die unsere Felder bestellen? 🌾
Diskussion ausdrücklich erwünscht 👇
#SpeiseGut
#EhrlichGesagt #RegionaleLandwirtschaft  #BauernStärken #LebensmittelWertschätzen BerlinBrandenburg SolidarischAberFair Agrarpolitik FoodSystem
🍀 DANKE an mein Team 🍀 Ehrlich gesagt… Oh 🍀 DANKE an mein Team 🍀

Ehrlich gesagt… Ohne euch würde hier gar nichts wachsen. 🌱
Jede Karotte, jede Kartoffel, jede Kiste, die den Hof verlässt, steckt voller Hände, voller Herz und manchmal auch voller Stress. 💪🚜
Ein riesiges Dankeschön an mein Team, an alle, die Tag für Tag
auf dem Acker stehen, das Gemüse ernten, waschen, packen, liefern, planen, abrechnen, durchhalten. 💚

Danke für eure Kraft.
Danke für eure Geduld, mit dem Wetter, mit mir, mit der Erde.
Dieses Jahr war kein leichtes. Und trotzdem liegt so viel Schönheit in diesen Kisten.
🌾🥔🥬🥕🍎
Ihr macht das möglich. Jeden verdammten Tag.

Danke. Wirklich.

***Wir haben nun Betriebsferien und sind am 5.Januar im neuen Jahr für Euch wieder da!***

 #solidarischelandwirtschaft #speisegut #danke #ackerglück #saisongemüse
Politisch war 2025 kein gutes Jahr für die Landwi Politisch war 2025 kein gutes Jahr für die Landwirtschaft.
Und das sieht man nicht an Gefühlen, sondern an Fakten.

👉 Milchpreis im Keller.
Viele Milchbauern bekommen weniger als die Produktionskosten. Das drückt Existenzen.

👉 Butterpreise unter 1€.
Discounter drücken den Markt, gute Milch wird zur Ramschware.

👉 Kartoffelpreise brechen ein.
Trotz hoher Einsatzkosten bekommen viele Betriebe kaum etwas zurück.

👉 Mercosur Abkommen steht vor der Tür.
Billigimporte aus Übersee  ohne unsere Standards. Wir hier sollen nach Öko-, Klima- und Tierwohlregeln produzieren und gleichzeitig mit südamerikanischen Preisen konkurrieren.

👉 Agrardiesel Geschichte.
Vertrauen verspielt. Zusagen gebrochen. Dauerhickhack statt Planungssicherheit.

👉 Bürokratie statt Entlastung.
Bio Kontrollen. Flächenchecks. Dokumentationspflichten. Förderanträge. Mehr Papier, weniger Boden.

👉 Billigimporte, Fairness ade.
Wir müssen nachweisen, zertifizieren, belegen. Andere Länder nicht. Trotzdem landet deren Ware hier.

👉 Preisillusion im Supermarkt.
Lebensmittel sollen billig bleiben, koste es, was es wolle. Nur zahlen sollen wir.

Das alles zusammen ergibt ein Bild:
Landwirtschaft steckt politisch in der Zange,  ökologisch wie konventionell.

Wir sollen liefern:
regional, saisonal, hochwertig, klima- und tiergerecht.

Aber die Rahmenbedingungen passen nicht:
zu wenig Wertschätzung, zu viel Kontrolle, zu wenig Schutz vor Billigimporten, zu niedrige Erzeugerpreise.

Und trotzdem machen wir weiter.
Weil es wichtig ist.
Weil es unser Leben ist.
Weil Lebensmittel Herkunft brauchen.

Und vielleicht ist genau das die Botschaft am Ende dieses Jahres:
Es geht nicht mehr nur um Erträge.
Es geht um Wert.

#speisegut #wertschätzung #politik #solawi
Was hinter einer Portion Bete steckt Damit aus un Was hinter einer Portion Bete steckt

Damit aus unserem Gemüse ein Mensa-Gericht wird, braucht es viele abgestimmte Schritte:

1. Anbau & Ernte, bunte Bete und Kartoffeln wachsen auf unseren Feldern, in Fruchtfolgen, die Boden und Biodiversität im Blick haben.

2. Aufbereitung im Schälbetrieb,  im Templiner Betrieb werden die Rüben gewaschen, geschält und küchenfertig vorbereitet.

3. Rezeptentwicklung im Studierendenwerk, Rezepte müssen getestet, angepasst und in die Speiseplanung integriert werden.

4. Koordination von Logistik & Mengen,  damit zur richtigen Zeit die richtige Menge Bio-Gemüse in der jeweiligen Mensa ankommt.

5. Teller in der Mensa, am Ende entscheidest du, ob du zur bunten Bete greifst und damit dieses Modell stärkst.

Wenn man weiß, wie viele Tausend Essen pro Tag durch die Mensen laufen, wird klar: Schon eine einzelne Menülinie mit regionaler Bio-Bete kann richtig etwas bewegen.

#regional @studierendenwerkwb #gemeinschaftsverpflegung @kantinezukunftbrandenburg @kantine_zukunft

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