Knoblauch aus der Erde
Die Knoblauchernte lief an zwei Mitmachsamstagen, beim zweiten waren 15 Menschen aus der Solawi dabei. Zuerst kam die Sorte Weißrussisches Veilchen vom Feld, rund 550 Kilo, danach die größere und bekanntere Ljubliascha. Insgesamt sind es rund 1,4 Tonnen. Beide Sorten sehen richtig schön aus, haben eine gute Größe, und es gibt fast keinen Ausschuss.
Knoblauchernten macht Spaß und ist eine schöne Abwechslung zum Unkrautjäten. Auch Kinder können gut mitmachen und die Knollen ziehen.
Kein Grünkohl in diesem Jahr
Die Hitze im Juni hatte Folgen. Die gesamten gelieferten Kohljungpflanzen haben nicht überlebt. Mit unserem Jungpflanzenbetrieb haben wir eine Lösung gesucht: Rotkohl, Weißkohl, Superschmelz und Wirsing werden noch einmal mit anderen Sorten ausgesät, damit sie genug Zeit zum Wachsen haben. Für den Grünkohl ist es aber zu spät. Wir werden in diesem Jahr komplett auf Grünkohl verzichten müssen. Das ist sehr schade.
In Zukunft müssen wir Strategien finden, wie wir mit solchen Hitzeereignissen umgehen, damit so ein Verlust möglichst nicht wieder passiert.
Was gerade gut läuft
Erfreulich ist, wie sich die zwei Hektar Kürbisse entwickeln. Sie wachsen rasend schnell. Die Möhren und Pastinaken sind neu gesät, und wir warten voller Spannung, bis die kleinen Möhrchen durch den Boden kommen.
Mitte Juli haben wir das erste Mal Kartoffeln und Tomaten geerntet. Die ersten Randbeete bei den Kartoffeln waren noch nicht sehr ergiebig, und der Kartoffelkäfer hat Spuren hinterlassen. Die nächsten Beete werden besser.
Zwiebeln und ein Meer aus Grün
Jetzt müssen die Zwiebeln aus dem Boden, eine wichtige Lagerkultur, die wir von Herbst bis Frühling liefern. Gleichzeitig sind die Möhren richtig ins Wachsen gekommen, im Wettlauf mit dem Unkraut. Man kann sich kaum vorstellen, wie schnell sich das Bild auf dem Acker von einer Woche zur nächsten ändert, wenn Wärme und Regen zusammenkommen. Die Möhrenbeete sind ein Meer aus Grün.
Zusammengestellt aus den Acker News vom 07.07., 15.07. und 28.07.2026, dem wöchentlichen Newsletter an unsere Mitglieder.